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Der farbenprächtige Leierfisch, auch Mandarinfisch (Synchiropus splendidus) genannt, gehört zu den faszinierendsten und am meisten geschätzten Arten in der Riffaquaristik. Er stammt aus dem Indopazifik und gehört zur Familie der Callionymidae.
Mit seinem kunstvoll gemusterten Kopf sowie seinen intensiven Blau-, Orange- und Grüntönen wirkt dieser kleine Fisch wie ein echtes Schmuckstück im Riffaquarium. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Erscheinung sind Leierfische sehr beliebt, entfalten sich jedoch nur in einem stabil eingerichteten Aquarium mit passender und abwechslungsreicher Ernährung optimal.
Synchiropus Picturatus
Pärchen nur verfügbar wenn explizit in der Grössenauswahlsliste angeboten.
VerfügbarSynchiropus splendidus
Synchiropus Ocellatus
Pärchen nur verfügbar wenn explizit in der Grössenauswahlsliste angeboten.
VerfügbarSynchiropus splendidus
Pärchen nur verfügbar wenn explizit in der Grössenauswahlsliste angeboten. 2 Einzeltiere passen in einem Becken nicht zusammen.
VerfügbarSynchiropus stellatus
Pärchen nur verfügbar wenn explizit in der Grössenauswahlsliste angeboten.
VerfügbarLysmata wurdemanni / bogessi
Synchiropus sycorax
Pärchen nur verfügbar wenn explizit in der Grössenauswahlsliste angeboten. 2 Einzeltiere passen in einem Becken nicht zusammen.
Momentan nicht verfügbarSynchiropus splendidus
Synchiropus stellatus
Synchiropus Picturatus
Der Synchiropus splendidus, allgemein als Leierfisch bekannt, ist ein kleiner, farbenprächtiger und friedlicher Meerwasserfisch, der durch seine intensiven Farben und seine filigranen Rückenflossen auffällt.
Er ist gegenüber anderen Arten sehr friedlich, zeigt jedoch ein ausgeprägtes territoriales Verhalten gegenüber Artgenossen. Daher kann er als Paar oder in einem Harem (nur Weibchen) gehalten werden. Die Haltung von zwei Männchen ist strikt zu vermeiden, selbst bei einem Aquariumvolumen von mindestens 200 Litern.
Der Leierfisch besitzt keine Schuppen. Seine Haut ist von einer schleimigen Schicht überzogen, die reich an Pigmenten ist, ihn schützt und seine Farben intensiviert. In der Natur lebt er in Lagunen und Korallenriffen, wo er sich von Mikrofauna ernährt.
Die Haltung eines Leierfisches im Riffaquarium erfordert eine besonders stabile und naturnahe Umgebung.
Das Aquarium sollte ein Mindestvolumen von mindestens 200 Litern haben und reich an Mikrofauna sowie kleinen wirbellosen Organismen sein.
Temperatur und Wasserwerte müssen konstant bleiben, damit sich dieser friedliche Fisch optimal entwickeln kann.
Im Aquarium kann der Leierfisch gelegentlich Frost- oder Lebendfutter annehmen, jedoch bleibt seine Ernährung schwierig, wenn sich keine stabile Mikrofauna etabliert hat. Eine gut entwickelte biologische Struktur mit Bakterien und Wirbellosen ist entscheidend für sein Wohlbefinden.
Der Leierfisch ernährt sich in der Natur von Mikrokrustentieren, Copepoden, Zooplankton und kleinen wirbellosen Tieren.
Er sucht kontinuierlich im Lebendgestein und zwischen Korallen nach Nahrung.
Eine stabile und vielfältige Mikrofauna (Copepoden, Amphipoden und kleine Krebstiere) ist entscheidend für seine Gesundheit und seine Farbintensität.
Nachzuchten können zusätzlich auch geeignetes Granulatfutter akzeptieren.
Lebendgestein ist essenziell, da es die Entwicklung der Mikrofauna unterstützt und gleichzeitig zahlreiche Versteckmöglichkeiten bietet.
Der Bodengrund und die Struktur des Riffaquariums sollten so gestaltet sein, dass der Leierfisch sein natürliches Such- und Pickverhalten ausleben kann.
Der Leierfisch bleibt auch im ausgewachsenen Zustand klein und erreicht in der Regel eine Größe von etwa 6 bis 8 cm.
Unter geeigneten Bedingungen zeigen Leierfische im Aquarium ein Balzverhalten, meist nachts, und können sich fortpflanzen.
Er weist einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf: Das Männchen besitzt eine stärker ausgeprägte Rückenflossenstachelstruktur als das Weibchen.
Die Leierfische stammen aus den Lagunen und Korallenriffen des Indopazifiks.
Sie können sowohl in ihrem natürlichen Lebensraum als auch in öffentlichen oder professionell gepflegten Aquarien beobachtet werden.
Ihre außergewöhnlichen Farben, ihr friedliches Verhalten und ihre relative Seltenheit machen die Leierfische zu einer der begehrtesten Arten in der Riffaquaristik.