Kontaktieren Sie uns: +49 (0)761 4787 290
Keine Artikel

Drückerfische und Feilenfische gehören zur Ordnung der Tetraodontiformes und sind in zwei Familien unterteilt: Balistidae (Drückerfische) und Monacanthidae (Feilenfische).
Sie kommen in allen tropischen und subtropischen Meeren vor, mit einer besonders hohen Artenvielfalt im Indopazifik.
Typische Lebensräume sind Korallenriffe, Lagunen und felsige Küstenbereiche.
Acreichthys tomentosus
Balistoides conspicillum
Odonus niger
Pseudobalistes fuscus
Rhinecanthus aculeatus
Xanthichthys auromarginatus
Acreichthys tomentosus
Rhinecanthus rectangulus
Andere namen : Humudrückerfisch
VerfügbarRhinecanthus verrucosus
Balistapus undulatus
Balistes punctatus
Melichthys Vidua
Oxymonacanthus longirostris
Pervagor spilosoma
Pseudobalistes flavimarginatus
Rhinecanthus aculeatus
Aluterus scriptus
Aluterus scriptus
Chaetodermis penicilligerus
Xanthichthys mento
Xanthichthys ringens
Melichthys Indicus
Rhinecanthus Assasi
Anderer name : Arabische PicassodrückerfischSynonym : Balistes Assasi
Momentan nicht verfügbarDrücker- und Feilenfische besitzen einen seitlich abgeflachten, kräftigen Körper mit starkem Kopf und kräftigem Gebiss.
Das charakteristische Merkmal der Drückerfische ist der auslösbare Rückenstachelmechanismus: Die erste Rückenstachel kann aufgerichtet und durch eine zweite Stachel „verriegelt“ werden. Dadurch können sich die Tiere im Riff festklemmen und sich effektiv vor Fressfeinden schützen. Dieser Mechanismus ist bei Drückerfischen deutlich stärker ausgeprägt als bei Feilenfischen.
Feilenfische besitzen dagegen einen schlankeren, langgestreckten Körper mit spitzem Maul, angepasst an Seegras- und Riffstrukturen.
Einige Arten erreichen eine größere Körpergröße und besonders auffällige Färbungen, wie der Balistoides conspicillum (Koffer-Drückerfisch) mit 35–50 cm und markantem orange-weiß-schwarzem Muster.
Weitere Arten zeigen einheitlichere Farben, wie der Melichthys vidua (Rotschwanz-Drückerfisch) mit dunklem Körper und rosa Schwanzflosse oder der Odonus niger (Blauer Drückerfisch), der je nach Licht von blau bis violett erscheint.
Drückerfische sind territorial, besonders während der Fortpflanzungszeit. Sie verteidigen ihr Revier in einem konischen Bereich vom Nest bis zur Wasseroberfläche. Eindringlinge werden konsequent vertrieben. Bei manchen Arten übernimmt das Weibchen die Nestverteidigung, während das Männchen das Umfeld kontrolliert.
Drückerfische sind Räuber. In der Natur ernähren sie sich vor allem von Mollusken, Krebstieren, Seeigeln und anderen wirbellosen Riffbewohnern. Im Aquarium nehmen sie Frost- und Lebendfutter (Garnelen, Krill, Muscheln, Venusmuscheln) sowie geeignete Granulate an.
Feilenfische suchen aktiv Algen, Steine und Korallen nach kleinen Wirbellosen ab und ergänzen ihre Nahrung gelegentlich mit Algen. Einige Arten passen ihre Färbung an die Umgebung an und nutzen dies als effektive Tarnung.
Das benötigte Aquariumvolumen hängt von Art und Endgröße ab:
Kleine Feilenfische wie Acreichthys tomentosus können ebenfalls ab 200 Litern gehalten werden. Große Arten wie Aluterus scripta benötigen mindestens 1000 Liter.
Wichtig für eine artgerechte Haltung sind:
Nur so lassen sich Stress reduzieren und natürliche Verhaltensweisen fördern.